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Nutztiere

Suisse Tier: Neuartiges Messekonzept

Die elfte Suisse Tier findet vom 22. bis 24. November 2019 statt. Wie gewohnt, bietet die Messe eine Vielzahl an Ausstellungen und interessante Fachvorträge. Das Schwerpunktthema «Tiergesundheit» wird von diversen Ausstellern aufgenommen und von verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

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Redaktorin, UFA-Revue

Alle wichtigen Marktteilnehmenden, insgesamt über 200 Aussteller, präsentieren an der diesjährigen Suisse Tier ihre Neuheiten, Anwendungen oder Kundenprojekte. Die Aussteller mit ihren Erfolgsgeschichten stehen im Zentrum der diesjährigen Suisse Tier. Mit der neuen Messewebsite werden diese Geschichten bereits im Vorfeld erzählt. Nach Interessen und Themenbereichen strukturiert, können die Erfolgsgeschichten und somit die Aussteller entdeckt werden. Tiergesundheit ist das diesjährige Schwerpunktthema, das bereits an der Eröffnungsfeier im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Vordergrund steht. Über die heutigen Herausforderungen, Rahmenbedingungen und Grenzen der Tiergesundheit sprechen Prisca Birrer-Heimo, Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz, Regula Bucheli, Präsidentin Luzerner Bäuerinnen und Vizepräsidentin Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband sowie Hans Wyss, Direktor des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen.

Referate und Tierausstellungen

Nebst der Messe haben sich auch die fünf Fachforen an der Suisse Tier etabliert, was die Wissensvermittlung aus erster Hand ermöglicht. Zahlreiche Experten referieren in den verschiedenen Foren über diverse aktuelle Themen, was den Landwirten Informationen und Inspirationen geben soll. Auf der Folgeseite befindet sich das Programm mit einer Auswahl an Referaten aus den verschiedenen Foren zum Thema «Tiergesundheit». Der Schwerpunkt ist sehr passend gewählt, sind die Antibiotikareduktion und das Tierwohl doch brandaktuelle Themen in der Landwirtschaft und der Politik. Traditionell gehören nicht nur Produkte und Neuheiten rund um die Tierhaltung, sondern auch Tiere selber an die Suisse Tier. Insgesamt werden über 170 Tiere; vom Schwein über Kleinwiederkäuer bis zum Rind an der Messe anzutreffen sein.

Neue Vernetzungsmöglichkeit

Die Suisse Tier gilt als Branchentreffpunkt, wo der persönliche Austausch möglich ist und Ideen und Geschäftsbeziehungen entstehen. In Zukunft soll dieser Treffpunkt auch zwischen den Fachmessen stattfinden. Dazu wurde der digitale Treffpunkt «Farming. plus» lanciert (www.farming.plus), wo nebst der Fachmesse Suisse Tier auch die Tier&Technik sowie die Fruchtwelt Bodensee beteiligt sind. Mit «Farming.plus» werden die Konzepte der Messen in die digitale Welt erweitert, was eine neue Vernetzungsmöglichkeit in der Landwirtschaft gewährleistet. Landwirte, wie auch Experten aus der Branche können sich während 365 Tagen austauschen, Produkte und Dienstleistungen anbieten oder Neuigkeiten kennenlernen. Zu verschiedenen aktuellen Themen präsentieren Anbieter passende Beispiele oder Beiträge. Das Programm zeigt: Auch dieses Jahr bietet die Suisse Tier ein vielfältiges Angebot; sei dies bei den Referaten, mit den über 200 Ausstellern, oder den präsentierten Praxisbeispielen. Will man sich vor dem Messebesuch informieren, um am Messetag gezielt vorgehen zu können, so bietet die Website www.suissetier.ch einen optimalen Überblick.

Landor: Bio-Lit 

Diabas-Steinmehl ist ein reines Naturprodukt vulkanischen Ursprungs. Das feinst vermahlene Mehl (Mahlfeinheit: 95 % unter 0,09 mm), wird bei der Herstellung zusätzlich mit Milchsäurebakterien besprüht, welche die natürliche Hofdüngermikrobiologie in der Grube unterstützen. Einzigartig ist die Verbindung zwischen Silizium und Kalzium im Vulkangestein, die durch die enorme Hitze vor langer Zeit miteinander verschmolzen wurden. Die sogenannte Kieselsäure hat wertvolle Eigenschaften. Durch Einsparung von Mineraldüngern lohnt es sich auch aus wirtschaftlicher Sicht, das Beste aus der Gülle zu machen. Steinmehle wie «Bio-Lit» vermindern einerseits gasförmige Verluste, ohne dass die Gülle verdünnt werden muss und fördern anderseits die mikrobiellen Zersetzungsprozesse. Weiter wird die Gülle fliessfähiger, was Verbrennungen an den Pflanzenbeständen verhindert und die Versorgung der Pflanze wird mit wichtigen Nährstoffen wie Silizium ergänzt. Durch das qualitativ bessere Futter ist auch im Stall der Nutzen sichtbar.

Weitere Informationen: www.landor.ch 

Anicom: Tierbestandsanzeige zur schnellen und effizienten Tieranmeldung

Tiervermarktung per Klick ist bereits seit Juni 2017 möglich. Nun kommt die Anicom App 2,0. Kernstück der neuen Version ist die Tierbestandsanzeige. Damit dieser angezeigt wird, muss vorgängig auf der Internetplattform Agate der Anicom AG das Mandat erteilt werden. Anschliessend werden im Menü Tierbestand alle Haartiere, in absteigender Reihenfolge ihres Alters, aufgelistet. Auf einen Blick sind von jedem Tier die wichtigsten Informationen verfügbar (u. a. Ohrmarkennummer, Name, Rasse, Tiergeschichte und Alter). Für den Produzenten ist so bereits bei der Anmeldung der Tiere ersichtlich, ob deren Tiergeschichte in Ordnung ist. Allfällige Lücken werden rasch festgestellt und Abzüge im Schlachthof können vermieden werden.

Mit Hilfe der Anzeige lassen sich Tiere zum Verkauf präzis aus der Übersicht anwählen. Der Anmeldevorgang wird dadurch erleichtert. Bereits per App angemeldete Tiere sind farblich gekennzeichnet und können nicht mehrfach vermarktet werden. Beim erneuten Anwählen erscheint zusätzlich ein Hinweis.

Zusätzlich wurde das Menü um die Scan-Funktion erweitert. Für die Produzenten besteht dadurch eine weitere Möglichkeit, schnell und effizient Tiere anzumelden.

Weitere Informationen: www.anicom.ch 

UFA – drei Neuheiten werden vorgestellt

Precision Feeding

Das UFA-Konzept «Precision Feeding» will die Fütterung der Mastschweine noch besser auf den genauen Bedarf der Tiere anpassen. Die Grundlagen dazu wurden in Versuchen auf UFABühl erarbeitet. Mit einer ressourcenschonenden Fütterung mit weniger Eiweiss, Mineralstoffen und Vitaminen können gleiche Leistungen und gesunde Tiere erfüttert werden. Durch das Umsetzen verschiedener Massnahmen kann das tierische Leistungspotenzial besser ausgeschöpft werden. Dazu gehören präzises Erfassen von Mast- und Gesundheitsdaten, regelmässiges Wägen, geschlechtergetrenntes Mästen und laufende Anpassung der Ration an den effektiven Bedarf.

Herbaplus

Resistenzen gegen herkömmliche Entwurmungsmittel sind bei den Kleinwiederkäuern zunehmend. UFA bietet mit dem Kräuterzusatz Herbaplus eine Möglichkeit, um den Parasitendruck nachweislich zu verringern. In Zusammenarbeit mit der HAFL in Zollikofen wurde die Wirkung von Herbaplus untersucht. Dabei konnte der Parasitendruck so stark vermindert werden, dass keine Entwurmung nötig war. Nebst der Problematik der Resistenzen bei den Tieren, besteht auch die Gefahr von Umweltschäden durch Antiparasitika. Diese können toxisch auf die Nicht-Ziel-Organismen, wie zum Bespiel Insekten oder Regenwürmer, wirken. Da Herbaplus ein natürlicher Kräutermix ist, ist keine Beeinträchtigung der Nicht-Ziel-Organismen zu befürchten. Zudem müssen beim Einsatz von Herbaplus keine Absetzfristen eingehalten werden.

Gesamtkonzept zur Fütterung von Galt- und Transitkühen

Während der Galtphase wird der Grundstein für eine erfolgreiche nächste Laktation gelegt. Das UFA-Konzept betrachtet die Galtkuh als wichtigste Kuh im Stall. Für die besonderen Bedürfnisse während dieser Zeit bietet das Konzept passende Produkte und Lösungsvorschläge. 

Weitere Informationen: www.ufa.ch

Proviande stärkt das Vertrauen in Schweizer Fleisch

Schweizer Fleisch ist von hervorragender Qualität. Für seine Produktion gelten auf allen Stufen hohe Anforderungen, welche streng kontrolliert werden. Das Vertrauen der Konsumenten in Schweizer Fleisch ist deshalb gerechtfertigt, aber es muss kontinuierlich gestärkt werden. Dazu dient der DNA-Herkunfts-Check von Proviande.

Weitere Informationen: www.proviande.ch

So funktioniert der DNA-Herkunfts-Check:

Aus einer Fleischprobe vom Schlachtkörper wird die genetische Identität des Tieres entschlüsselt. Diese wird mit den Informationen der Tierverkehrsdatenbank verknüpft. Die Herkunft des Tieres ist somit bekannt und für sein Fleisch wird bis in die Verkaufspackungen die Herkunft Schweiz garantiert.

Freshlight – Die Beleuchtung, die mehr kann. Für bessere Luftund vitale Tiere

Freshlight ist die einzige LED-Lampe, die modernste LED-Technologie mit Vollspektrumsonnenlicht und Ionisation, einem bewährten Verfahren zur Reinigung der Raumluft, kombiniert.

Freshlight emittiert Vollspektrumsonnenlicht: Wie die Sonne aktiviert das Licht die Vitamin D3 Produktion der Tiere und hilft so, die im Winter mangelnde wohltuende Wirkung der Sonne zu ersetzen.

Freshlight reinigt gleichzeitig die Stallluft: Sogenannte Ionisatoren ragen wie kleine Bürsten seitlich aus dem Lampengehäuse. An diesen werden Sauerstoffteilchen negativ geladen. Feinstaubteilchen, Bakterien, Pilze und Viren bilden mit diesen geladenen Sauerstoffteilchen Klumpen und sinken zu Boden. Die Qualität der Stallluft verbessert sich in kurzer Zeit spürbar und das Krankheitsrisiko der Tiere sinkt.

Freshlight braucht zudem wenig Strom bei einer sehr hohen Leuchtkraft (bis 190 Watt / Lumen), ist Spritzwasser-geschützt (IP67 zertifiziert) und hat eine sehr lange Lebensdauer.

Weitere Informationen: www.ghag.ch 

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