Nutztiere

In jeder Phase korrekt ergänzen

Wie bei den übrigen Nährstoffen ist der Bedarf an Mengen- und Spurenelementen in den verschiedenen Produktionsphasen unterschiedlich. Besondere Beachtung gilt es den Jungsauen zu schenken, welche in der Aufzucht mit Mastfutter gefüttert werden. Bei den Muttersauen ist das Füllen von Reserven während der Galtzeit ein wichtiger Aspekt.

Bei den Jungsauen ist die Mineralstoffergänzung besonders wichtig, wenn sie mit Mastfutter gefüttert werden.

(Bild: UFA AG)

Publiziert am

Leiter SPP, UFA AG

Mineralstoffe sind Nährstoffe, die der Körper nicht selber herstellen kann, sondern welche über das Futter zugeführt werden müssen. Beim Verbrennen von tierischem oder pflanzlichem Material, bleiben die Mineralstoffe in Form von Asche zurück. Sie werden je nach Vorkommen im Organismus in Mengen- und Spurenelemente eingeteilt. Beim Schwein sind über 20 Mengen- und Spurenelemente lebensnotwendig. Die Vitamine bilden eine weitere Gruppe an lebensnotwendigen Stoffen. Es gibt Wechselwirkungen zwischen den Mengenund Spurenelementen, was die Versorgung komplexer gestaltet. Bei einer Unterversorgung können nicht mehr alle Körperfunktionen wahrgenommen werden.
Bei einigen dieser Elemente kann der Bedarf nicht in jedem Fall durch die übliche Ration gedeckt werden. Besonders während Stresssituationen, welche die Tiere belasten, kann die Versorgung zum Problem werden.

Eisen bei Ferkeln

Die frisch geborenen Ferkel kommen mit sehr wenig Wirkstoffreserven zur Welt. Primär werden diese über die Milch aufgenommen. Einige Elemente sind aber in der Milch nicht in ausreichender Menge vorhanden, besonders das Spurenelement Eisen. Dieses muss den Ferkeln zugeführt werden.
Das UFA-Ferkelkonzept empfiehlt eine Kombiation aus Injektion, zusammen mit oraler Verabreichung: Eine Eiseninjektion zwischen dem dritten und fünften Lebenstag, zusammen mit Eisenzucker und Wühlerde ab dem zweiten Lebenstag.

Mineralsalzsortiment für Schweine

UFA 393 securo (Mastschweine)

  • Höhere Sicherheit beim Einstallen in die Mast
  • Kräuter und Fenchelsamen unterstützen die Verdauung
  • Aktivkohle bindet unerwünschte Stoffe im Darm

UFA 394 (Mastschweine, Jungsauen, Muttersauen, Eber)

  • Phosphorreiches Mineralfutter
  • Verbessert die Stabilität der Knochen
  • Vermindert Beinschwächen
  • Beugt Lahmheiten vor

UFA 395 (Mastschweine, Jungsauen, Muttersauen, Eber)

  • Ausgeglichenes Mineralfutter für alle Fälle
  • Deckt den Mineralstoffbedarf bei hoher Leistung
  • Biotin für gesunde Klauen
  • Organisch gebundene Spurenelemente

Beim Einstieg in die Mast unterstützen

Beim Einstallen in die Mast lösen Futterumstellung, Stallwechsel, Transport und neue Artgenossen bei den Tieren Stress aus, was den Stoffwechsel belastet. Daher kann ein Mangel an Mengen- und Spurenelementen sowie Vitaminen auftreten. Eine Zugabe von einem ausgewogenen Mineralstoff beim Einstallen in die Mast leistet Abhilfe und deckt den Bedarf der Schweine.

Jungsauen nicht vernachlässigen

Die Mineralstoffversorgung bei der Jungsauenaufzucht ist besonders herausfordernd. In der Praxis werden die Jungsauen meistens mit Mastfutter aufgezogen. Dieses Futter ist jedoch mit Mengen- und Spurenelementen so konzipiert, dass die Tiere nur bis zum Ende der Mastperiode ausreichend versorgt sind. Damit wird eine Überversorgung und somit ein Verschwenden von Ressourcen verhindert. Jungsauen werden aber grösser und schwerer als Mastschweine. Zudem werden sie in ihrem Leben deutlich mehr leisten müssen. Damit der Lebenstagzuwachs der Jungsauen nicht zu hoch wird, werden sie zum Teil restriktiver gefüttert als die Mastschweine, wodurch die Versorgung mit Mineralien zusätzlich vermindert wird. Deshalb ist es zwingend, den Jungsauen Mineralsalz zu verabreichen. Phosphor und Kalzium sind wichtig, damit das Knochenwachstum mithalten kann. Zur Unterstützung der Klauengesundheit wird Biotin empfohlen.

Galt- und Säugezeit

Sind die Sauen ausgewachsen und im Produktionszyklus, bleibt die Mineralstoffversorgung wichtig. In der Galtphase wird die Ration oft mit Raufutter ergänzt. Dadurch verringert sich die Konzentration an Men-gen- und Spurenelementen in der Gesamtration. Damit die Sauen nach der Säugezeit die Reserven wieder auffüllen können, muss ein Mineralfutter angeboten werden.
Während der Säugezeit selber werden durch die Milchproduktion viele Mineralien benötigt. Um leere Stoffwechselreserven zu verhindern, ist die Gabe von Mineralsalz notwendig. Bei akuten Klauenproblemen kann mit einem biotinreichen Mineralsalz Abhilfe geleistet werden. 

Bio Tipp

Mineralstoffergänzung bei Bio-Schweinen

In der Bioschweinehaltung sind die Herausforderungen aus Sicht der Tiere dieselben. Damit auch hier eine genügende Versorgung sichergestellt wird, kann ein biokompatibles Mineralfutter eingesetzt werden. UFA 390 Natur deckt den Mineralstoffbedarf der Bio-Schweine und gleicht den Gehalt bei hohem Raufutteranteil aus. UFA 390 Natur kann bei Mastschweinen und Muttersauen eingesetzt werden.

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