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Nutztiere

Erfolg mit Vermehrungszucht

In der Vermehrungszucht werden Remonten für die Mastferkelerzeuger produziert. Nur so kann der Zuchtfortschritt für die Mast breit genutzt werden. Fritz Lütolf ist seit 17 Jahren mit Herzblut Vermehrungszüchter und hält seinen Betrieb so auf Erfolgskurs.

Auf dem Betrieb werden nebst 100 Muttersauen auch 150 Remonten, 250 Mastschweine und 60 Milchkühe gehalten.

Auf dem Betrieb werden nebst 100 Muttersauen auch 150 Remonten, 250 Mastschweine und 60 Milchkühe gehalten. 

(David Aebi)

Publiziert am

Aktualisiert am

Zuchttechniker, UFA AG

Leiterin AWS UFA AG

Die Begeisterung für die Schweine hat bereits Fritz Lütolfs Vater zur Schweinezucht bewegt. Auf dem Betrieb Lütolf werden heute 100 Muttersauen gehalten, zudem gehören Mastplätze zur Schweinehaltung. Den vorhandenen Stall kauften die Eltern von Fritz Lütolf im Jahr 1995 und seit 2001 ist der heutige Betriebsleiter mit Herzblut Vermehrungszüchter mit Jungsauenverkauf. Etappenweise wurde der Schweinestall den veränderten Tierschutzvorschriften angepasst.

Betriebsspiegel Fritz Lütolf

LN: 43 ha LN

Tiere: 60 Milchkühe, 100 Zuchtsauen, 270 Schweinemastplätze, 150 Remonten

Ackerbau: Kartoffeln, Zuckerrüben, Winterweizen, Raps, Silomais, Kunstwiese

Nur die beste Genetik

Die zugekauften Stammsauen der Rasse Edelschwein-Mutterlinie (ES) werden mit KB-Ebern der Rasse Schweizer Landrasse (SL) gepaart. Aus diesen Paarungen entstehen robuste, leistungsfähige Jungsauen für den Verkauf. Durchschnittlich produzieren solche Kreuzungstiere (Primera) zirka 0,5 – 1 Ferkel pro Sau/ Jahr mehr als Reinzuchtsauen.

Rasch Erfolge erzielen

Der Zukauf von Jungsauen aus der vorgelagerten Zuchtstufe bringt schnellere Zuchtfortschritte, da dort die Population grösser ist als die auf dem eigenen Betrieb.

Die Tiere werden zwischen 80 bis 120 kg Lebendgewicht von einem lizenzierten Zuchttechniker streng selektioniert und für die Vermehrungszucht ausgelesen.

Bei Lütolfs heisst der Zuchttechniker Alois Gämperli, der mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem breiten Wissen dem Betriebsleiter zur Seite steht. Die Arbeitsteilung zwischen den Zuchtstufen ermöglicht die effizienteste Produktion von homogenen Mastferkeln, die den schweizerischen Marktbedürfnissen entsprechen.

Das exakte Arbeiten und die stetige Kontrolle und Tierbeobachtung im Schweinestall ist für Fritz Lütolf unerlässlich und ermöglicht ihm, sehr gute Resultate zu erzielen. Die 26,5 abgesetzten Ferkel pro Sau und Jahr geben ihm die Bestätigung und schenken ihm immer wieder neue Freude an der Zuchtarbeit.

Passendes Futter

Um diesen hohen Leistungen gerecht zu werden, setzt Fritz Lütolf auf die UFA Extra-Linie. In der Galtphase erhalten die Sauen UFA 362-6 und in der Säugendphase UFA 361-6.

Für den Betriebsleiter ist das Säugendfutter nicht mehr wegzudenken. Dank den guten Inhaltsstoffen und den angepassten Gehalten kann er den hohen Leistungen seiner Zuchtsauen gerecht werden. «Die Sauen haben dank UFA 361-6 eine hohe Milchleistung. Dadurch erreichen die Ferkel gute Zunahmen», erklärt der Betriebsleiter. Auch bei der Fütterung kann Fritz Lütolf auf die Beratung von Alois Gämperli zählen. Die kollegiale Zusammenarbeit, Flexibilität und Ehrlichkeit sind ihm wichtig, auch wenn diese manchmal Verbesserungspotenzial aufdeckt. Der Betriebsleiter freut sich auf weitere Erfolgserlebnisse mit züchterischen Höchstleistungen. 

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Fritz Lütolf produziert mit seiner ES-Herde Primera-Remonten für Mastferkelproduzenten. 

(David Aebi)

Nur das Beste für die Sauen

Mit dem Säugendfutter der Extra-Linie werden hochleistende Sauen ideal versorgt. Die neu enthaltene Benzoesäure bringt viele Vorteile mit sich. Die Säure hat eine regulierende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und den Stoffwechsel. Krankmachende Keime werden verdrängt und erwünschte Bakterien gedeihen besser. Weiter hat Benzoesäure die Eigenschaft, den Harn-pH zu senken. Das hat zwei Vorteile: Das Enzym Urease ist weniger aktiv im Harn-Kot-Gemisch, was zu einer Reduktion der Ammoniakemissionen führt, und es werden weniger krankmachende Keime ausgeschieden, was sich positiv auf die Ferkelgesundheit auswirkt.

Zur Unterstützung der Klauengesundheit wurde der Biotingehalt erhöht. Biotin fördert die Bildung des Zwischenzellzementes im Klauenhorn. Damit Biotin seine Wirkung entfalten kann, muss es über längere Zeit zugefüttert werden. Auch der Methioningehalt wurde im Säug endfutter erhöht. Als schwefelhaltige Aminosäure leistet Methionin einen wichtigen Beitrag für die Klauenfestigkeit, indem sie bei der Bildung der harten Kreatinfasern beteiligt ist. Durch einen hohen Anteil an Leinprodukten werden viele Omega-3-Fettsäuren in den Organismus gebracht. Diese sind eine hochwertige Energiequelle und unterstützen zudem die Fruchtbarkeit.

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