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Nutztiere

Wenn junges Gras zum Problem wird

Das Frühlingsgras ist besonders schmackhaft und die Kühe stürzen sich richtiggehend darauf. Doch aufgepasst! Das gierige Fressen von jungem Weidegras birgt das Risiko einer Pansenblähung.

Eine zu hohe Aufnahme von jungem kleereichem Futter kann zu einer schaumigen Pansenblähung führen

Eine zu hohe Aufnahme von jungem kleereichem Futter kann zu einer schaumigen Pansenblähung führen.

(Esther Koller)

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Aktualisiert am

Milchviehspezialist, UFA AG

LANDI Treuhand Mittelland

Das Grundproblem bei den Pansenblähungen ist, dass die Kuh das im Pansen gebildete Gas über den Ruktus nicht mehr ausscheiden kann. Die Ursachen dafür können eine Schlundverstopfung, eine zu schwache Pansenmotorik oder die Schaumbildung im Pansen sein. Zu erkennen ist eine Blähung daran, dass sich die linke Flanke wölbt, das Tier unruhig ist und die Atem- wie auch die Herzfrequenz erhöht sind. Der aufgeblähte Pansen drückt auf das Zwerchfell und stört damit die Atmung und den Kreislauf. Wenn nicht schnell genug reagiert wird, verendet die Kuh an akutem Herz-Kreislauf-Versagen.

Den Mund zu voll genommen

Bei den Pansenblähungen unterscheidet man zwischen der Blähung mit dorsaler Gasblase und der schaumigen Pansenblähung. Die dorsale Gasblase tritt meist im Herbst auf, wenn die Kühe auf einer Weide mit Apfelbäumen grasen. Die süssen Früchte sind so verlockend, dass die Kühe diese direkt vom Baum pflücken, wobei auch mal einer im Hals stecken bleibt. Bei einer dorsalen Gasblase muss der Fremdkörper aus dem Hals entfernt oder das Gas mit einer Schlundsonde abgelassen werden. Wenn das Leben des Tiers jedoch akut bedroht ist, hilft nur noch der Stich in die Flanke mit dem Trokar.

Wenn’s schäumt

Weitaus häufiger und problematischer in der Behandlung ist die schaumige Pansenblähung. Diese entsteht aus der Kombination von viel schnell fermentierbaren Kohlenhydraten, einem hohen Gehalt an löslichen Proteinen und einem Mangel an Rohfasern. In der Praxis ist das Risiko für schaumige Pansenblähungen bei einem hohen Leguminosen-Anteil im Wiesenfutter, dem Weideaustrieb im Frühjahr/Herbst oder nach nächtlichem Bodenfrost erhöht. Da das Gas als Bläschen im Futterbrei eingeschlossen ist, lässt es sich weder mit einer Pansensonde noch mit einem Trokar ablassen. Bei frühzeitiger Erkennung kann dem Tier ein schaumbrechendes Mittel verabreicht werden. Wenn die Blähung schon fortgeschritten ist, muss der Pansen mit einem Schnitt von einem Tierarzt entleert werden. Die wichtigste Massnahme, um eine schaumige Pansenblähung zu vermeiden, ist das Anregen des Wiederkäuens mit strukturreichem Heu oder Maissilage vor dem ersten Weidegang. Dies hat weiter den Vorteil, dass die Tiere den ersten Hunger gestillt haben und auf der Weide weniger gierig fressen. Bei regelmässigen Problemen mit schaumiger Blähung, ist das Fütterungsmanagement zu überdenken. So sollte unmittelbar nach Bodenfrost kein Weidegang stattfinden und allenfalls der Anteil von kleereichem Futter reduziert werden. Eine weitere Möglichkeit in Risikosituationen stellt die prophylaktische Verabreichung von schaumreduzierenden Mitteln dar. Lebertran ist ein natürliches Hausmittel, das bereits in kleinen Mengen schaumbrechend wirkt. Nebst seiner Wirkung als Blähschutz versorgt er die Kühe mit den fettlöslichen Vitaminen A und D3 und ist reich an Ome-ga-3-Fettsäuren. 

UFA-Rumilac – die natürliche Vitaminbombe mit Blähschutz

Mit einem Anteil von 20 % Dorschlebertran wird einer schaumigen Pansenblähungen zuverlässig vorgebeugt. Weitere Stärken des Lebertrans sind die hohen Gehalte an fettlöslichen Vitaminen, wie Vitamin A und D3, sowie Omega-3-Fettsäuren. Damit leistet das Futter einen wichtigen Beitrag zur Vitaminversorgung und unterstützt die Gesundheit der Kühe. Die zugesetzten Tannine und der Fenchel verbessern die Verwertung von Futterproteinen und regen den Appetit an.

Mit UFA-Rumilac kann Lebertran unkompliziert und hygienisch verabreicht werden. Pro Kuh und Tag werden 250 g UFA-Rumilac verfüttert.

UFA-Rumilac kann auch bei Kleinwiederkäuern, Pferden und Schweinen als natürliche Vitalkur und zur Verbesserung der Fruchtbarkeit eingesetzt werden.

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