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Nutztiere

UFA-Biofutter hat Geschichte

Gesund, sicher und nachhaltig, mit diesen Worten definieren Konsumenten Bio. Gleiches gilt für UFA-Biofutter. Im Sinne der Nachhaltigkeit durch Effizienz und der Sicherheit ihrer Produkte investierte UFA viel Know-how und Geld in das Bio-Werk Hofmatt.

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(UFA AG)

Publiziert am

Aktualisiert am

Rindvieh- und Kaninchenspezialistin, UFA-Beratungsdienst

Vor 33 Jahren ging die erste Anfrage nach Bio-Futtergerste eines Biobauern aus dem Zürcher Oberland bei fenaco GOF in Winterthur ein. Paul Klemens erinnert sich noch gut, wie überrascht er war, dass man auch Tiere bio füttern wolle. Bis da war die Fütterung der Tiere im Biolandbau noch nicht gross geregelt. Futter wurde häufig vom eigenen Betrieb verfüttert oder in der nahen LANDI oder regionalen Mühle bezogen. Kraftfutter hatte auch einen Nutzen für die Biobbetriebe, indem durch das Verfüttern mehr Gülle und Mist anfiel. Heute ist nicht mehr vorstellbar, dass Biotiere nicht mit Biofutter gefüttert werden. Die Rückverfolgbarkeit der Futtermittel und deren einwandfreie Qualität sind für die Sicherheit von Bioprodukten zentral.

Von LANDI zu UFA

Bis Anfang der 90er Jahre produzierten und kauften viele Biobauern ihr Futter in der LANDI. Dabei handelte es sich um biokonforme und Biofutter. Sie lieferten ihr Futtergetreide in ihrer LANDI ab und erhielten im Wert der abgelieferten Menge Futter zurück. Während den 90er Jahren begann die Produktion von Biofutter im Sinne von Rückverfolgbarkeit, Sicherheit und Effizienz. 1996 startete UFA die Biofutter-Produktion im Werk der LANDI Gelterkinden. Erstmals wurden die in den LANDI angenommenen Getreidemengen zentral zu Bio-Mischfutter verarbeitet. Die Nachfrage nach Biofutter nahm mit dem Verabschieden der ersten Bioverordnung 1997 deutlich zu. Aus logistischen Gründen verlagerte UFA ihre Bio-Mischfutterproduktion bereits 1998 in die LANDI Subingen und startete 1999 auch die Produktion in Buchs (SG). Zeitgleich lancierte UFA-Revue die Bio-Seite, welche auf sehr gutes Echo bei den Biobauern stiess.

Der Schweizer Biolandbau

Die Geschichte des Biolandbaus in der Schweiz nahm im Jahr 1924 ihren Anfang. Damals bewirtschafteten die ersten Bioproduzenten ihre Betriebe nach der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise von Rudolf Steiner. Ungefähr 20 Jahre später entwickelte Hans Müller die organisch-biologische Wirtschaftsweise. Er lehrte die Produzierenden, wie wichtig fruchtbare Böden sind und wie nachhaltig geschlossene Kreisläufe in der pflanzlichen Produktion sind. 1974 wurde die über die Schweizer Grenze bekannte und etablierte FiBL gegründet. Die biologische Produktion, wie wir sie heute kennen, entstand 1981. Damals wurden die ersten gemeinsamen Anbaurichtlinien verabschiedet, die Bio Suisse gegründet und die Knospe eingeführt. Zu guter Letzt trat im Jahr 1997 die Schweizer Bioverordnung in Kraft. All diese Eckpunkte bilden heute wie in Zukunft die Grundlagen für den Schweizer Biolandbau. 2017 produzierten 6906 Betriebe nach diesen Vorgaben. In den Kantonen Graubünden und Bern sind die mei sten Biobetriebe registriert. Betrachtet man den Anteil der Biobetriebe je Kanton, ist Graubünden der absolute Spitzenreiter. Der Anteil der biologischen Nutzfläche an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche der Schweiz betrug im letzten Jahr 14,4 Prozent. Im Vergleich zu 2016 hat die biologische Nutzfläche um 11 000 ha zugenommen.

Lohnmischfutter

Dank dem gut strukturierten UFA-LANDI-Netzwerk ist es der UFA möglich, den Kunden mit eigenem Futtergetreideanbau einige lukrative Vorteile zu bieten. UFA nimmt das Biogetreide via LANDI-Sammelstellen entgegen. Heute kann der Bioproduzent sein Futtergetreide in rund 50 Getreidesammelstellen abgeben. Von dort wird es per Bahn oder mit Rückfuhren der Futterlieferungen zum Biowerk Hofmatt transportiert. Der Landwirt erhält ein Getreidekonto. Das abgelieferte Getreide wird anteilsmässig mit dem Preis der gekauften UFA-Biofutter verrechnet, bis der Wert der abgelieferten Menge aufgebraucht ist. Deshalb profitiert der Bio-Tierhalter von sehr interessanten Futterpreisen.

Schluss mit biokonform

2004 brachte grossen Schub in die Biofutter-Produktion. Bio Suisse forderte nun ausschliesslich Bio-Futtermittel, die aus biologischem Anbau entstanden sind. Die bisherigen biokonformen Mischfutter wurden nicht mehr akzeptiert. Der Bedarf an Biofutter stieg rasant. UFA reagierte mit dem Umrüsten des Mischfutterwerks Hofmatt zum Bio-Mischfutterwerk. Im folgenden Jahr stellte UFA die Biofutter-Produktion in der LANDI Subingen und in Buchs SG ein. Dadurch erhöhte sich die Produktesicherheit weiter.

UFA investiert in Nachhaltigkeit

Dank der Investition von mehreren Millionen Franken ins Biowerk Hofmatt im Jahr 2010 produziert UFA noch nachhaltiger Bio-Mischfutter. Der Energieverbrauch für die Produktion konnte um 100 000 kWh pro Jahr verringert werden. Durch moderne Technologien, Hygienisierung und umfassende Kontrolle werden heute effizient qualitativ hochstehende Bio-Mischfutter hergestellt. Die einzelnen Futterbestandteile können zurückverfolgt werden. UFA hat in der Vergangenheit, wie auch in Zukunft, stets in die Sicherheit und Qualität ihrer Bio-Mischfutter investiert.

Für erfolgreiche Tierhaltung

UFA setzt sich für den Erfolg der Tierhalter, natürlich auch der Bio-Tierhalter ein. Das Credo heisst Nachhaltigkeit durch Effizienz. Durch das Optimieren der Produktion und das Verfeinern der Futterrezepte, wird das Sortiment stets weiterentwickelt. Es wird weniger Energie für die Produktion verbraucht. Zudem wird die Futterverwertung laufend dank den aufeinander abgestimmten Rohkomponenten und Inhaltsstoffen verbessert. Jede Innovation wird in der Praxis überprüft. Sei dies auf UFA-Bühl oder auf den Praxisbetrieben. Hierzu arbeitet UFA auch mit dem FiBL zusammen.

Das UFA-LANDI-Netzwerk bringt’s

Jeder Kunde kann sein UFA-Biofutter und seine UFA-Biospezialitäten regional in der LANDI beziehen. Durch die Sammelbestellungen der LANDI können grössere Mengen auf einmal geliefert werden. Dies ist logistisch wichtig, um effizient und umweltschonend zu arbeiten. So können Biobetriebe die gewünschten UFA-Produkte auch in Kleinmengen via LANDI erhalten. Bestellt ein Bioproduzent grosse Futtermengen, werden diese durch Traveco zuverlässig nach Hause geliefert. 

Wussten Sie, dass…

… dank den Investitionen in das Biowerk Hofmatt der Energieverbrauch für die Produktion von UFA-Biofutter um 100 000 kWh pro Jahr gesenkt wurde?

… UFA im Jahr 1996 in der LANDI Gelterkinden mit der Produktion von Bio-Mischfuttern begann?

… Bio-Tierhalter, die ihr Futtergetreide bei UFA abgeben, von attraktiven Futterpreisen profitieren?

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