Betriebe, die schlagspezifische Daten für das Monitoring des Agrarumweltsystems Schweiz (MAUS) bereitstellen, erhalten neu 350 statt bisher 200 Franken. Damit die Daten einfacher aufbereitet und übermittelt werden können, wurde der Barto-Baustein MAUS aktualisiert. Mit diesen Neuerungen soll die Teilnahme attraktiver werden und die wissenschaftliche Datengrundlage wachsen.
Die praxisnahen Informationen aus schlagspezifischen Arbeiten wie Saat, Düngung, Pflanzenschutz und Ernte helfen dabei, Entwicklungen bei Boden, Wasser, Nährstoffflüssen oder Treibhausgasemissionen genauer zu analysieren und Veränderungen über die Jahre nachvollziehbarer zu machen. Dadurch kann die Forschung regionale Unterschiede besser einordnen und ihre Modelle weiter verbessern. Wie Agroscope schreibt, werden die übermittelten Daten anonymisiert und ausschliesslich für Forschungszwecke genutzt.
Im Agrarbericht 2025 werden erstmals Resultate des Agrarumweltmonitorings gezeigt, darunter das tatsächliche Erosionsrisiko und die Treibhausgasemissionen. Gemäss Agroscope verdeutlichen die Ergebnisse, wie Feldkalenderdaten das Verständnis der Umweltwirkungen der Landwirtschaft verbessern können und weshalb ihre Bereitstellung künftig eine zunehmend wichtigere Rolle im Monitoring spielt.







