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Betriebsführung

Nur wer einen Lohn bezieht, ist abgesichert

Wer im Familienbetrieb ohne Lohn mitarbeitet, lebt riskant. Ein anonymer Onlinecheck hilft, Lücken bei der sozialen Absicherung zu erkennen.

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Publiziert am

Redaktor UFA-Revue

Gerade in der Hochsaison wird deutlich, wie sehr ein Landwirtschaftsbetrieb von den personellen Ressourcen abhängt. Einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg leisten auch Familienmitglieder – allen voran die Frauen. Wie Unterlagen des Bundesamtes für Landwirtschaft zeigen, ist die Entschädigung für die Mitarbeit auf dem Hof und die soziale Absicherung auf zahlreichen Betrieben nicht klar geregelt.

Wer keinen Lohn erhält, hat oft einen ungenügenden Sozialversicherungsschutz. Ein Todesfall, eine Invalidität oder eine Trennung werden für die Betroffenen dann rasch existenzbedrohend. Aber auch ohne Schicksalsschlag entsteht mangels Klarheit eine Abhängigkeit bis über das Erwerbsleben hinaus, die eine Partnerschaft latent belasten kann.

Die Möglichkeit einer betrieblichen Arbeitsregelung für alle besteht heute bereits. Um die eigene Situation zu prüfen und den Verbesserungsbedarf zu erkennen, hilft der anonyme Onlinecheck des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands, des Schweizer Bauernverbands, der Agrisano-Gruppe und von Prométerre. Der Fokus dabei liegt auf den Bereichen Taggeldversicherung, Risikovorsorge, Altersvorsorge und Einkommensteilung. Neben einer Analyse wird am Schluss auch eine Kontaktadresse für eine kostenlose Beratung angezeigt.

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