Schweizer Berghilfe setzt 2026 Fokus auf Holzbetriebe im Berggebiet

Die Schweizer Berghilfe legt 2026 ihren Themenschwerpunkt auf Holzbetriebe im Berggebiet. Sie will damit Investitionen in Maschinen und Infrastruktur unterstützen, wenn Betriebe an finanzielle Grenzen stossen.

Die Sägerei Kälin verarbeitet seit vier Generationen regional geerntetes Holz rund um den Sihlsee.

Die Sägerei Kälin verarbeitet seit vier Generationen regional geerntetes Holz rund um den Sihlsee.

(Bild: Alexandra Rozkosny/Schweizer Berghilfe)

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Zwei Drittel des Schweizer Waldes befindet sich im Berggebiet. Dort ist die Holzwirtschaft laut Schweizer Berghilfe nach Landwirtschaft und Tourismus der drittwichtigste Arbeitgeber. Gleichzeitig sind 99 % der holzverarbeitenden Firmen in den Bergen Klein- und Kleinstbetriebe, die für Umbauten oder neue Maschinen oft hohe Summen investieren müssen, heisst es in der Medienmitteilung der Schweizer Berghilfe.

Die Stiftung hat den Schwerpunkt Ende Januar 2026 gemeinsam mit Lignum Schweiz in Zürich vorgestellt. Lignum-Vertreterin Sandra Burlet sagte dabei, in der Schweiz wachse alle drei Sekunden ein Kubikmeter Holz nach. Das entspreche jährlich rund 10 Mio. m³, genutzt würden derzeit etwa 5 Mio. m³ pro Jahr.

In den vergangenen zehn Jahren unterstützte die Schweizer Berghilfe nach eigenen Angaben knapp 190 Projekte der Holzwirtschaft mit rund 12,7 Mio. Franken. 2025 leistete die Stiftung insgesamt über 32 Mio. Franken für 580 Projekte im Berggebiet. Dabei ruft sie die Bevölkerung auf, Holzbetriebe in den Bergen bei wichtigen Investitionen zu unterstützen.

sg

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