D: «Schweinestau» hält weiter an

Wegen der Corona-Pandemie werden in Deutschland weniger Schweine geschlachtet. Laut Schätzungen befinden sich etwa 750'000 Schweine in der Warteschleife.

Durch das Überangebot an Schweinen sind in Deutschland die Produzentenpreise in den Keller gefallen.

Durch das Überangebot an Schweinen sind in Deutschland die Produzentenpreise in den Keller gefallen.

(Bild: unsplash.com)

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Die Lage in den deutschen Schweineställen habe sich «überhaupt noch nicht entspannt», sagte die Agrarministerin von Niedersachsen, Barbara Otte-Kinast, laut einer Meldung von animal-health-online.de.

Infolge der Corona-Pandemie werden aus Infektionsschutzgründen derzeit weniger Schweine in den Schlachthöfen geschlachtet, weshalb sich aktuell etwa 750'000 Schweine in der Warteschleife befinden. Zudem waren mehrere grosse Betriebe nach Massenausbrüchen unter Arbeitern zumindest zeitweise geschlossen worden. Das führte zu einem Rückstau an Schlachtschweinen in der Landwirtschaft.

Die Verzweiflung unter den betroffenen Landwirten sei riesengross, sagte Otte-Kinast. Hinzu komme, dass die sogenannten Erzeugerpreise «extrem niedrig» seien, die Landwirte also sehr wenig Geld für ihre Tiere bekämen. Der Fleischpreis war nach dem Nachweis der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Ostdeutschland eingebrochen. Wichtiger Exportländer wie China hatten deutsche Ware als Reaktion darauf gesperrt.

Quelle: LID

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