Mutterkuh Schweiz setzt sich für Weidegeburten ein

Nach der Ablehnung des neuen Jagdgesetzes kommt es immer häufiger zur Forderung, dass Mutterkuh-Haltende auf Weidegeburten verzichten sollen. Mutterkuh Schweiz wehrt sich dagegen.

Weidegeburten bei Mutterkühen sollen aufgrund der wachsenden Wolfspopulation künftig reduziert oder verboten werden. 

Weidegeburten bei Mutterkühen sollen aufgrund der wachsenden Wolfspopulation künftig reduziert oder verboten werden. 

(Bild: P. Röthlisberger)

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Mutterkuh Schweiz habe sich für ein «Ja» zum neuen Jagdgesetz eingesetzt, doch sei diese abgelehnt worden, schreibt Mutterkuh Schweiz in einer Mitteilung. Die Wolfsregulation werde damit nicht vereinfacht und jetzt stünde immer häufiger die Forderung im Raum, Geburten auf der Weide einzuschränken oder ganz zu verbieten. Mutterkuh Schweiz wehre sich entschieden gegen solche Forderungen, schreibt der Verein.

Zudem würden Weisungen für die Sömmerung 2021 überarbeitet, sagt Ursula Freund von Mutterkuh Schweiz auf Nachfrage. Im Kanton GR stehe in der Weisung 2020 «Auf Alpen und Weiden, die bezüglich (…) Grossraubtieren exponiert sind, sollen Abkalbungen vermieden werden.» Mutterkuh Schweiz wolle sich frühzeitig dafür einsetzen, dass diese Empfehlungen nicht verbindlich werden. 

Denn Weidegeburten hätten viele Vorteile, zum Beispiel für die Gesundheit von Mutter und Kalb. Es sei deshalb wichtig, dass diese weiterhin erlaubt blieben – auf den Heimbetrieben und auf den Sömmerungsweiden. Zudem setze sich Mutterkuh Schweiz dafür ein, dass Mutterkuhhalter für gerissene Tiere angemessen entschädigt würden.

Quelle: LID

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