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Nutztiere

Wo stehen wir nach der Jahresauswertung 2016

Das Jahr 2016 war für die Schweinezüchter insgesamt, nicht zuletzt dank guten technischen Ergebnissen und des angestiegenen Ferkelpreises, ein ansprechendes Jahr. Zudem ergab die Auswertung des UFA2000-Sauenplaners, dass im Jahr 2016 0.4 Ferkel mehr abgesetzt werden konnten.

An den Züchtertagungen wurden die Schweinezüchter über dieJahresauswertung informiert und konnten spannenden Vorträgen lauschen. 

An den Züchtertagungen wurden die Schweinezüchter über dieJahresauswertung informiert und konnten spannenden Vorträgen lauschen. 

(Bild: David Aebi)

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Aktualisiert am

Zuchttechniker, UFA AG

ehem. Zuchttechniker UFA 2000, UFA AG

Die Jahresauswertung des UFA2000 Schweineproduktionsprogramms mit über 25 000 Zuchtsauen ergab 2016 wieder eine Steigerung um 0.4 auf 24.0 abgesetzte Ferkel pro Zuchtsau. Innerhalb von acht Jahren sind das drei Ferkel mehr! Bei der Interpretation muss berücksichtigt werden, dass die Erhebung der technischen Daten mit dem DB-Planer im Vergleich mit andern Programmen pro Zuchtsau zirka ein Ferkel weniger ergibt. Der Unterschied entsteht, weil beim DB-Planer jeder Produktionstag bis zur Schlachtung der Muttersau zählt.

Bestes Viertel

In der Ferkelproduktion ist und bleibt die Anzahl abgesetzter Ferkel das Mass aller Dinge. Ob ein Betrieb 20.9 oder 29.5 Ferkel pro Sau und Jahr absetzt, macht einen wesentlichen Unterschied – Und das ist die Differenz zwischen dem Durchschnitt der Besten und der Tiefsten in der UFA2000 Auswertung 2016. Wer im letzten Viertel ist, hat dringend Handlungsbedarf.

SuisSano

Wer im neuen Gesundheitsprogramm SuisSano mitmacht, muss seine Reproleistungsdaten aufzeichnen. Am einfachsten geht dies mit dem UFA2000 Planer. Dieser beinhaltet auch ein Behandlungsjournal, welches auch nötig ist. Zudem werden Sie kompetent vom UFA-Berater unterstützt.

UFA 2000planer Analyse

Das exakte und richtige Aufzeichnen aller Daten im Produktionszyklus der Sau ermöglicht eine objektive Schwachstellenanalyse. Die Unterschiede zwischen den Betrieben decken die Leistungsreserven auf. Eine regelmässige Analyse erweitert den Horizont. Mit dem einen oder andern Tipp kann eventuell eine Verbesserung erreicht werden. Nutzen Sie diese Chancen und verbessern Sie die Wirtschaftlichkeit Ihrer Sauenherde mit dem UFA 2000planer und fordern Sie einen Betriebscheck vom UFA-Berater.

Wo kann man ansetzen?

Die meisten Schweizer Schweinezüchter haben eine ausgezeichnete Genetik und eine gute Gesundheitssituation. Die geforderte Antibiotikareduktion ist jedoch eine neue Herausforderung. Aus der Genetik kommt ein erster kleiner Unterschied: Die Besten aus der Auswertung von über 55 000 Würfen erreichen 13.83 lebend geborene Ferkel pro Wurf, die tiefsten 12.1. Grösser ist die Differenz bei den Verlusten: Die Besten hatten 11 Prozent und die tiefsten sind bei 16 Prozent. Das ist schade! Klar, mit Schweizer Stallsystemen und Vorschriften sind die durchschnittlich 13 Prozent als gut zu beurteilen, aber hier liegt noch Verbesserungspotenzial. 

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Der Schweineflüsterer Kees Scheepens referierte über Kolostrumversorgung und Ferkelaufzucht.

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