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Landtechnik

Treffpunkt für Wein- und Obstbaubranche

Während der Agrovina, die alle zwei Jahre durchgeführt wird, ist Martigny das Zentrum für Fachwissen aus dem Wein- und Obstbau sowie Spezialkulturen. Viele Aussteller warten mit Neuheiten auf. Im Forschungsbereich legt Agroscope den Fokus besonders stark auf Anbau und Technik.

Agrovina
(Bild: Agrovina)

Publiziert am

Aktualisiert am

Redaktor, UFA-Revue

Die Agrovina ist die wichtigste Ausstellung der Schweiz für Wein- und Obstbau sowie Spezialkulturen und findet vom 23. bis 26. Januar 2018 in Martigny statt. Die zweijährlich durchgeführte Messe dauert vier Tage und bietet mit über 200 Ausstellern aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland einen umfassenden Überblick über Produkte und Neuheiten.

Auf einer Ausstellungsfläche von 20 000 m2 erwarten die Veranstalter 18 000 Fachbesucher. Es wird nicht nur Einblick in das ganze Tätigkeitsspektrum der verschiedenen Kulturen geboten, sondern auch in die Mikrobrauerei, die ebenfalls vor Ort vertreten ist und ihre neuesten Technologien vorstellt. 

Felco

Professionelle Baum- und Drahtseilscheren

Felco, weltweit führender Hersteller von professionellen Baum- und Drahtseilscheren wird an der Agrovina einige Neuheiten präsentieren.

Es sind dies die neue Felco 211, eine leichte Astschere mit ziehendem Schnitt und einem maximalen Schnittdurchmesser von 35 mm. Weiter zwei Verlängerungen von 1 m und 1.5 m zu den elektrischen Baumscheren Felco 801, Felco 811 und Felco 820, und schliesslich sieben Taschenmesser der Serie Felco 500, welche durch eine durchdachte Kombination aus modernem Design und mehreren innovativen Funktionen zu begeistern wissen.

Alphatec SA

Spritztechnik und Mechanik

  • Sprühgebläse die die heutige Norm erfüllen 
  • ein Spülsystem für bestehende Spritzgeräte, das von der Kabineaus ausgelöst wird 
  • ein System zur Aufzeichnung und zum Management von Daten mitGPS 
  • Hilfe für die Benutzer von Pflanzenschutzprodukten beimBefüllen 
  • Mulchtechnik 
  • Nachsaat bei mehrjährigen Kulturen
  • Grass-Killer, präsentiert mit der Firma Müller Siblingen GmbH:Bekämpfung von Unkraut und Durchwuchspflanzen in Reihenkulturen mitWasserhochdruck, ohne Zusatz von Pflanzenschutzmitteln.

Fischer Nouvelle Sàrl

Win’air, eine aussergewöhnliche Leistung

  • Sprühqualität

    Gebläseblock Speedair oder Supair Evolution, Luftstrom-Sprühsystem Air Drive, ZNT zugelassen; Durchflussregelung EC Control oder DPAE Regulierung mit EC Tronic; bei Win’air handelt es sich um Innovationen, die eine immer höhere Applikationsgenauigkeit gewährleisten.

  • Handlichkeit und Komfort bei der Anwendung

    Berlogic Umsetzungstafel, Spülkreislauf ohne Rücklauf in den Behälter, leistungsstarkes Mischen, Einstell- und Fahrhilfen, Neigungskorrektur, die Umsetzung von Win’air ist einfach und praktisch zugleich, maximale Lenkbarkeit

Rapid

Für jedes Einsatzgebiet die richtige Maschine

• Mulchen Sie Ihren Rebbau sowie Grün flächen aller Art mit dem Ökomulcher von Rapid. Der Ökomulcher eignet sich perfekt zum Mulchen von Gestrüpp und Grünflächen.

• Die einfach bedienbaren Canycom Raupentransporter bieten für jedes Transportgut in unterschiedlichstem Gelände immer genügend Kraft und die richtige Gangart. Auch eignen sich die Raupentransporter von Canycom perfekt für den Rebbau.

• Das breite Sortiment von Iseki Rasenund Kompakttraktoren erfüllt höchste Ansprüche. Trägerfahrzeuge und Anbaugeräte werden auf Kundenwunsch spezifisch ausgestattet.

«Produktequalität und Ressourceneffizienz»

UFA-Revue: Welche Rolle hat die wissenschaftliche Kommission Agrovina?

Christoph Carlen: Die Kommission hat den Auftrag, vier Konferenztage mit hochstehenden Fachvorträgen zu den Themen Obst- und Weinbau, sowie Önologie zu gestalten und Wirtschaftsworkshops zu organisieren. Diese Veranstaltungsreihe wird in Zusammenarbeit mit Agroscope, Changins Fachhochschule für Weinbau und Önologie und der Union suisse des Œnologues organisiert. Ziel ist es, hochstehende Fachbeiträge zu aktuellen Themen der Produktion und wirtschaftliche Apsekte zu präsentieren.

Welche Hauptthemen stehen im Rahmen der 12. Ausgabe der Agrovina im Vordergrund?

Carlen: Mit dem allgemeinen Themenbereich «Ein Umfeld im Wandel» werden in den Referaten die Folgen dargelegt, mit denen sich die Obst- und Weinbaubranche durch diverse Veränderungen auseinanderzusetzen hat, Dazu gehören insbesondere der Klimawandel, die Möglichkeiten der Pflanzenproduktion und des Pflanzenschutzes, der Anspruch der Gesellschaft und der gesetzliche Rahmen (siehe www.agrovina.ch Konferenzen). Der Schweizer Obstbautag findet am Dienstag, den 23. Januar 2018, statt. In einem Referat wird man umfassende und nützliche Informationen erhalten über die technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Apfelproduktion in den Tälern Norditaliens. Der Schweizer Weinbautag wird am Mittwoch, den 24. Januar 2018, durchgeführt. In den Referaten wird vor allem der schwierige Umgang mit einer Phytoplas-ma-Krankheit, sprich der Goldgelben Vergilbung, thematisiert. Weiter werden Herausforderungen im Pflanzenschutz und in der Produktion von morgen zur Sprache kommen. Der Schweizer Önologietag vom 25. Januar 2018 befasst sich mit dem Reduktionspotenzial von SO2-Zusatz im Wein sowie mit der Oxidation von Weinen in der Flasche. In den Referaten wird vor allem die Wirkung der Stickstoffversorgung und der Vinifizierung auf den Alterungsprozess von Chasselas beleuchtet. Der vierte Tag, der 26. Januar 2018, ist ganz den Wirtschaftsworkshops gewidmet, bei denen der Übergang von AOC zu AOP-IGP sowie die Bedeutung von Marken im Zentrum stehen. Am runden Tisch diskutieren Experten die Frage «AOP/IGP, eine Chance für die Schweizer Weine?»

Was können Sie uns über den Agrovina-Innovationspreis verraten?

Carlen: Seit 2012 verleiht die Agrovina einen Innovationspreis. Der Wettbewerb richtet sich an die anwesenden Aussteller, um die Entwicklung von Projekten oder innovativen Produkten in den Bereichen Obst- und Weinbau sowie Önologie und den damit verwandten Sparten zu fördern und auszuzeichnen.

Welches sind die zentralen Forschungsschwerpunkte bei Agroscope im Obst- und Weinbau sowie der Önologie?

Carlen: Das Forschungsprogramm 2018 – 21 wurde mit den Vertretern verschiedener Branchen festgelegt. Die Schwerpunkte liegen bei der Produktequalität, der Ressourceneffizienz, der Reduktion von Einträgen und der Rentabilität.

Um diese Ziele zu erreichen, beschäftigt sich die Forschung mit der Züchtung resistenter Sorten, der Entwicklung von Alternativen zu synthetischen Produkten und der Optimierung von Produktionsmethoden und Verarbeitungsverfahren.

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