BOM will mehr Butter importieren

Die Branchenorganisation Milch (BOM) stellt nach einer Analyse der Marktlage einen Antrag auf weitere Butterimporte.

Butter_unsplash
(Bild: unsplash.com, Sorin Gheorghita)

Publiziert am

Gemäss Einschätzung der künftigen Butter-, Milch- und Käseproduktion sowie der Butterverkäufe folge ein Buttermangel, der mit Importen gedeckt werden müsse, schreibt die BOM in einer Mitteilung.

Weil sich die Kommission Butterimporte nicht auf ein konkretes Importgesuch einigen konnte, kommt aufgrund eines vereinbarten Mechanismus ein Gesuch im Umfang von 1000 Tonnen zum Tragen. Das Gesuch wurde beim Bundesamt für Landwirtschaft gestellt.

Laut BOM ist der Absatz von Milchprodukten in der Schweiz weiterhin hoch. Dies unter anderem wegen der aktuellen Home-Office-Situation als auch wegen des weitgehend ausbleibenden Einkaufstourismus.

Mittelfristig rechnet die Branchenorganisation zwar mit einer leicht steigenden Milchproduktion, weil aber gleichzeitig weiterhin viel mehr Milch zu Käse und anderen Milchprodukten verarbeitet werde, bleibe weiterhin wenig Milch für die wirtschaftlich wenig interessante Butterherstellung übrig.

Ein effektiver Buttermangel entstehe nach BOM-Hochrechnung zwar frühestens im Spätsommer, heisst es weiter.  Trotzdem möchte die Organisation bereits in diesem Frühjahr mit weiteren Butterimporten sicherstellen, dass die Importbutter über das ganze Jahr regelmässig als «Private Labels» abgesetzt werden kann und somit für die Marken «Die Butter» und «Floralp» keinesfalls ausländische Butter verwendet werden muss.

Quelle: LID

Leserangebote

Leserangebote

Bestellen Sie jetzt eines unserer exklusiven Leserangebote.

Hier bestellen

Diese Website verwendet Cookies.

Einige dieser Cookies sind unerlässlich, während andere uns helfen, Ihr Nutzererlebnis zu verbessern, indem sie uns Einblicke in die Nutzung der Website geben.

Ausführlichere Informationen über die von uns verwendeten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.

Einstellungen anpassen