Bund forciert Digitalisierung im Agrar- und Ernährungssektor

Der Datenaustausch im Agrar- und Ernährungssektor funktioniert vielerorts noch manuell. Um den administrativen Aufwand zu verringern und die Digitalisierung voranzutreiben, soll nun ein Kompetenzzentrum für die digitale Transformation im Agrar- und Ernährungssektor entstehen.

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Landwirtinnen und Landwirte müssen oftmals dieselben Angaben in verschiedene Informationssysteme eingeben. Zunehmend benötigen sie ihre Daten auch für die Nutzung ihre eigenen digitalen Betriebsmanagement-Systeme.

Daten nur einmal eingeben

Um die mehrfache Nutzung dieser Informationen zu ermöglichen, soll ein Kompetenzzentrum geschaffen werden, welches sich um einheitliche Standards, Metadaten und Schnittstellen entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette kümmert, schreibt die Bundesverwaltung in einer Mitteilung. Das Ziel sei, dass die Daten am Ende stets nur einmal eingegeben werden müssen.

Umsetzung bis 2031

Die Organisation wird dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) angegliedert. Der Aufbau erfolgt schrittweise bis ins Jahr 2031. In der vom BLW geführten Aufbau- und Pilotphase (2023 bis 2025) sollen Fragen zur zukünftigen Organisationsform, zur Einbindung der verschiedenen bundesintern und externen Akteure und zum Datenschutz beantwortet werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Über das Umsetzungsprogramm werde im Jahr 2025 entscheiden.

sg

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