Was lebt und wächst im Boden?

Zahlreiche Familien waren am Wochenende vom 23./24. April in Zollikofen unterwegs auf der «Hoftour». Der Event der
Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften BFH-HAFL bot Kindern und Erwachsenen
einen spielerischen Einblick in das Thema Boden.

Emma auf Hoftour
(Bild: BFH-HAFL)

Publiziert am

Am Wochenende fand der grosse Familien-Event «Emma auf Hoftour» an der BFH-HAFL in Zollikofen wieder «live» vor Ort statt. Rund 2500 Kinder und Erwachsene erfuhren viel Wissenswertes zum Thema Landwirtschaft und Ernährung. Die Teilnehmenden konnten zum Beispiel entdecken, was die wichtigsten Funktionen des Bodens sind, wie Erdbeeren ohne Boden angebaut werden oder was ein «Jät-Ferrari» ist. Die Veranstaltung, die von Agronomie-Studierenden der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften organisiert wird, fand dank der Unterstützung von rund 30 Sponsoren und Branchenpartnern statt.

Bei Emma auf Hoftour geben angehende Agronominnen und Agronomen kleinen und grossen Besuchern einen unverfälschten Einblick in die Schweizer Landwirtschaft. Neben Informationsposten auf dem Gelände der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften BFH-HAFL fuhren Shuttlebusse auf vier verschiedene Landwirtschaftsbetriebe in der Umgebung von Zollikofen. Der Event findet jährlich statt, wobei jeweils ein anderer thematischer Schwerpunkt gesetzt wird. Bei Emma auf Hoftour 2022 ging es darum, alles rund um das Thema Boden zu entdecken und herauszufinden, was darin lebt und wächst.

«Nach Corona-bedingten Ausfällen und Online-Events in den Vorjahren haben wir es sehr genossen, uns wieder vor Ort mit den Besucherinnen und Besuchern auszutauschen. Die Kinder und Erwachsenen konnten die Landwirtschaft wieder mit allen Sinnen wahrnehmen und erleben», resümiert Peter Spring, Fachbereichsleiter Agronomie, den erfolgreichen Event.

Ziele von Emma auf Hoftour

  • Die emotionale Bindung der Gesellschaft zu Schweizer Produkten stärken
  • Das Bewusstsein für die Herkunft von Schweizer Nahrungsmitteln stärken und die Vorteile einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion aufzeigen.
  • Der Bevölkerung aufzeigen, dass die Schweizer Landwirtschaft eine offene und moderne Branche ist, die sich ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst ist.
  • Wissen rund um die Landwirtschaft und um die Entstehung von Lebensmitteln neutral und sachlich vermitteln, um das Verständnis für die Branche zu fördern.
  • Die Grundgedanken von Zertifikationen und Labels näherbringen

 

Text: Berner Fachhochschule, Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL)

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