Mit Abgabe und Abbau von Zuchtsauenplätzen den Schweinemarkt entlasten

Im Schweizer Schweinemarkt ist es erneut zu einer Überproduktion gekommen. Branche und Produzentenorganisationen planen kurz- und mittelfristige Massnahmen zur Entlastung.

Mit Abgabe und Abbau von Zuchtsauenplätzen den Schweinemarkt entlasten
(Bild: ChatGPT)

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Nach Rückgängen in den Vorjahren habe sich der Konsum von Schweinefleisch 2025 stabilisiert, teilt die Branchenorganisation Proviande mit. Dennoch werde die angestrebte Zielmenge von 44'000 Schlachtschweinen pro Woche zunehmend überschritten. Ursache sei eine professionellere und produktivere Schweinehaltung.

Um einen «Schweinestau» im Sommer und Herbst 2026 zu vermeiden, hat Suisseporcs mit Unterstützung des Verwaltungsrats von Proviande eine branchenübergreifende Arbeitsgruppe eingesetzt. Ab 16. Februar 2026 wird gemäss Mitteilung ein unbefristeter Einzug von 0.20 Fr. pro Kilogramm Schlachtgewicht erhoben. Die Mittel fliessen in einen Fonds bei Proviande, mit dem Marktentlastungsmassnahmen finanziert werden sollen. Geprüft werden unter anderem Exportmöglichkeiten.

Mittelfristig erarbeitet Suisseporcs zusammen mit der Branche eine Lösung für eine marktgerechte Mengenbegrenzung. Gemäss Proviande ist ein Konzept zur freiwilligen Stilllegung von Zuchtschweineplätzen vorgesehen, das im Frühjahr den Produzenten vorgelegt und anschliessend den Delegierten von Suisseporcs zur Abstimmung unterbreitet werden soll.

sg

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