Mitte Januar wurden an den UFA2000-Tagungen die Ergebnisse der Jahresauswertung 2025 vorgestellt. Die drei zentralen Kennzahlen Wurfgrösse, Ferkelverluste und Umrauscherquote haben sich insgesamt leicht verbessert. Im Durchschnitt aller Zuchtbetriebe wurden 25,7 Ferkel pro Sau und Jahr abgesetzt (siehe Tabelle).
Gute technische Zahlen
Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme von 0,4 abgesetzten Ferkeln pro Sau und Jahr. Besonders erfreulich ist der erneut tiefere Saugferkelverlust von 10,3 %. Damit wurde der niedrigste Wert seit Beginn der Datenerfassung im UFA2000-Schweineproduktionsprogramm erreicht. Neben dem Zuchtfortschritt trägt auch die verbesserte Umrauscherquote zur positiven Entwicklung bei. Diese Resultate unterstreichen die hohe Qualität der täglichen Arbeit und des Managements auf den Betrieben.
Konstante Preissituation
Mit einem durchschnittlichen 25-kg-Jagerpreis von 6.72 Franken erzielten die Betriebe einen mittleren vergleichbaren Deckungsbeitrag (vDB) von 2575 Franken pro Sau und Jahr, was dem Niveau des Vorjahres entspricht. Dieses gute wirtschaftliche Ergebnis ist vor allem auf die grossteils hohen Preise des Jahres 2025 zurückzuführen. Die aktuelle Marktlage sowie die Aussichten für das kommende Jahr liegen jedoch deutlich tiefer als im Vorjahr. Auffällig ist, dass sich die Unterschiede bei den technischen Kennzahlen zwischen dem Durchschnitt und dem vierten Viertel in den letzten Jahren verringert haben. Der vDB des besten Viertels liegt weiterhin rund 1100 Franken pro Sau und Jahr über jenem des vierten Viertels. Mit durchschnittlich 21,2 abgesetzten Ferkeln pro Sau und Jahr beträgt der Rückstand zum ersten Viertel 7,6 Ferkel. Der Hauptschwachpunkt bleibt die hohe Umrauscherquote von 16,7 %. Hier besteht vor allem im Deckzentrum weiteres Optimierungspotenzial. Das konsequente Erfassen der Daten und der gezielte Einsatz des Sauenplaners unterstützen die Betriebsleitenden dabei, die Vielzahl an Informationen effizient zu nutzen.
Sehr gute Resultate in der Mast
Auch in der Mast zeigen die Zahlen eine Verbesserung. Der durchschnittliche Tageszuwachs konnte auf 914 g pro Tier und Tag gesteigert werden, während die Futterverwertung auf 2,59 kg Futter pro Kilogramm Zuwachs gesenkt wurde. Diese Auswertung basiert auf 573 Mastdurchgängen mit insgesamt 200 873 Masteinheiten im Jahr 2025. Die erfreulichen Resultate sind auf ein gutes Betriebsmanagement sowie auf schmackhafte und bedarfsgerecht zusammengesetzte Futter zurückzuführen. Der durchschnittliche Deckungsbeitrag (DB) von 82.80 Franken pro Masteinheit über das gesamte Jahr widerspiegelt allerdings die rückläufige Preissituation der letzten Monate nicht.









